Stichwort: Wirkungsgrad

Ganz allgemein ist der Wirkungsgrad das Verhältnis
zwischen eingespeister und abgegebener Leistung.
Theoretisch ist der maximale Wirkungsgrad 100
Prozent, was in der Praxis wegen
Energieverlusten durch Wärmeentwicklung nicht
erreichbar ist. Bei einem Lautsprecher
entscheiden viele miteinander verknüpfte
Faktoren über die Energieausbeute.
Bei der
Bestimmung des Schalldruckpegels eines
Lautsprechers muss man unbedingt seine Impedanz,
also den elektrischen Widerstand,
berücksichtigen. Würde man alle Chassis mit der
gleichen Klemmenspannung messen, wäre das
Ergebnis verfälscht, da niederohmige
Lautsprecher mehr Verstärkerleistung aufnehmen
können und somit auch mehr Pegel liefern. Aus
diesem Grund messen wir alle Lautsprecher
bezogen auf ein Watt, also 2-Ohm-Chassis mit 1,4
Volt, 4-Ohm-Chassis mit 2 Volt Klemmenspannung
usw. Die Erklärung dafür liefert folgende kleine
Formel mit P = Leistung, U = Spannung und R =
Widerstand (Abbildung links)
Ist zum
Beispiel die Impedanz eines Lautsprechers 2 Ohm,
so vermag er 3dB mehr Schalldruck zu erzeugen
als ein 4-Ohm-Lautsprecher. Das hört sich nicht
viel an, jedoch sollte man bedenken, dass man
die Eingangsleistung verdoppeln muss, um diese 3
dB wieder aufzuholen.
Abbildung
rechts: Simulation eines Tieftöners mit 4 Ohm
(schwarz) und 2 Ohm (rot). Man kann deutlich
erkennen, dass der 2-Öhmer 3 dB lauter spielt